Vorstand der Abteilung für Allgemein-Viszeral- und Thoraxchirurgie
der Universitätsklinik Salzburg
Paracelsus Medizinische Privatuniversität

Ordination
nach telefonischer Vereinbarung
Müllner Hauptstr. 48, A-5020 Salzburg
k.emmanuel@salk.at
Tel. +43 57255 51001

Universitätsklinik für Chirurgie
Sekretariat: Frau M. Schühler
Müllner Hauptstr. 48, A-5020 Salzburg
k.emmanuel@salk.at
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Darmkrebs

Symptome des Darmkrebses

Der Darmkrebs (Karzinom) ist eine der häufigsten Tumorerkrankungen. Wir unterscheiden in erster Linie den Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom) vom Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom). Karzinome des Dünndarms sind extrem selten. Jede Veränderung der Stuhlgewohnheiten , wie z.B Durchfall abwechselnd mit Verstopfung sind ein Alarmsignal und müssen sofort von einem Spezialisten abgeklärt werden. Klassische Symptome sind sichtbares oder verborgenes Blut im Stuhl. Letzteres kann durch einen so genannten Hämocult-Test identifiziert werden. Unspezifische Symptome sind Geblähtheitsgefühl, Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust, Nachtschweiß und Fieber. Auch Blutarmut (niedriger Hämoglobinwert) kann ein Zeichen für einen Darmkrebs sein.

Diagnose des Darmkrebses

Wir sorgen für eine schmerzfreie Diagnose von Dickdarmkrebs mit Hilfe der „sanften Koloskopie“, d.h. durch die Prämedikation (Kurzanästhesie) spürt der Patient die Darmspiegelung kaum.

Zur Komplementierung der Untersuchung führen wir in der Universitätsklinik für Chirurgie in Salzburg eine Computer-tomographie der Bauch- und Brusthöhle durch, da das Dickdarmkarzinom zum Zeitpunkt der Diagnose schon sehr häufig Tochtergeschwülste (Metastasen) gesetzt hat.

Bei Tumoren, die den Mastdarm betreffen, erfolgt in unserer Klinik ergänzend eine Kernspintomographie sowie ein endoluminaler Ultraschall. Spezielle Tumormarker im Blut dienen der Verlaufskontrolle und Bestimmung des Therapieerfolges.

Therapie des Darmkrebses

Meine Aufgabe als Chirurg sehe ich vor allem darin, für meine Patienten die bestmöglichen Operationsmethoden zu planen und alle postoperativen Schritte einzuleiten. Wird z.B. das Dickdarmkarzinom frühzeitig erkannt, kann der Patient durch eine Operation geheilt werden, indem eine radikale Entfernung des tumortragenden Darmabschnitts vorgenommen wird. Bei den Karzinomen, die den Mastdarm betreffen, führt in Abhängigkeit von der Größenausdehnung des Tumors eine Vorbehandlung mit einer Kombination aus Bestrahlung und Chemotherapie mit anschließender Operation zum optimalen Therapie-erfolg. Bei allen operativen Verfahren wenden wir in der Universitätsklinik für Chirurgie in Salzburg die gewebeschonende, minimalinvasive Methode an. Das bedeutet für den Patienten weniger Wundschmerz, kleinere Narben und schnellere Genesung. Dabei werden wir versuchen, wenn immer es möglich ist, einen Seitenausgang (Anus präter = Stoma) zu vermeiden.

Früherkennung/Vorbeugung des Darmkrebses

Jede Stuhlveränderung, die länger als eine Woche anhält kann ein Frühsymptom sein. Auch kommt es in seltenen Fällen im Frühstadium bereits zu Blutabgängen im Stuhl. Daher rate ich Ihnen zu regelmäßigen Hämocult-Untersuchungen. Als wichtigste Vorsorgemaßnahme empfehle ich ab dem 45. Lebensjahr regelmäßig eine Koloskopie durchführen zu lassen. Je nach Befund sollte sie alle zwei bis fünf Jahre wiederholt werden. Bei positiver Familienanamnese sollten sie schon vor dem 45. Lebensjahr zur Koloskopie zu einem Spezialisten gehen.

 

Zentrum für Darmkrebs auf hohem universitären Niveau

Entscheidend für die Qualität ist, daß ein hochqualifiziertes Team von Spezialisten - aus Chirurgie, Strahlentherapie, Onkoklogie und anderen darmkrebsrelevanten Fachbereichen - in sog. Tumorboards einen individuellen Behandlungsplan für jeden Patienten festlegt. Dabei orientiert sich Diagnose und Therapie am neuesten Stand der Wissenschaft. Das Zentrum in Salzburg ist in seinen Strukturen und in seiner Organisation speziell auf die Besonderheiten von Darmkrebs und auf die Bedürfnisse der Krebspatienten und deren Angehörige abgestimmt.                                                                                          

   

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen unter www.minimed.at