Vorstand der Abteilung für Allgemein-Viszeral- und Thoraxchirurgie
der Universitätsklinik Salzburg
Paracelsus Medizinische Privatuniversität

Ordination
nach telefonischer Vereinbarung
Müllner Hauptstr. 48, A-5020 Salzburg
k.emmanuel@salk.at
Tel. 0650 648 3608

Universitätsklinik für Chirurgie
Sekretariat: Frau M. Schühler
Müllner Hauptstr. 48, A-5020 Salzburg
k.emmanuel@salk.at
Tel. +43 57255 51001

Lungenkrebs

Der Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Allein in Österreich sterben jedes Jahr fast 4000 Menschen an Lungenkrebs. Zu starker Zigarettenkonsum löst die Krankheit meist aus. Im Jahr 2011 sind weltweit mehr als 6 Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens gestorben. Das bedeutet mehr als 16.000 Menschen pro Tag. Man unterscheidet unter den primären Lungenkarzinomen das Plattenepithelkarzinom von dem Adenokarzinom. Das Plattenepithelkarzinom ist häufiger bei Männern anzutreffen, das Adenokarzinom häufiger bei Frauen. Die Ursache des letzteren ist bis heute nicht geklärt. Zusätzlich gibt es in der Lunge so genannte Metastasen , die als Tochtergeschwülste anderer Tumorarten, zum Beispiel des Dickdarmkrebses (Kolonkarzinom, Rektumkarzinom), in andere Organe gestreut werden. Menschen, die beruflich mit Asbest zu tun haben, leiden häufig an dem so genannten Pleuramesotheliom. 

Symptome des Lungenkrebses

Die Symptome des Lungenkrebses können sehr unterschiedlich sein. Meistens sind es unspezifische Beschwerden wie ein anhaltender Reizhusten oder eine chronische Bronchitis. Diese Beschwerden können mit schleimigem Auswurf und Blutbeimengungen einhergehen. Zeigt sich das Bronchialkarzinom zentral und belegt die Hauptatemwege, so kann es zu Atemnot oder einem pfeifenden Geräusch beim Atmen kommen. Begleiterscheinungen wie Gewichtsverlust, Nachtschweiß und Fieber sind typische und spezifische Tumorsymptome.

Diagnose des Lungenkrebses

Lungenkrebs diagnostizieren wir in der Universitätsklinik für Chirurgie in Salzburg mit einer hochmodernen Computertomographie im sogenannten „Lungenfenster“. Unsere neuesten technischen Verfahren, die Radionuklide mit den Untersuchungen der Computertomographie (PET-CT) kombinieren, geben weiteren Aufschluss über das Karzinom. Zusätzlich führen wir Lungenspiegelungen (Bronchoskopie) durch und entnehmen wenn nötig Gewebsproben.

Therapie des Lungenkrebses

Die einzige Möglichkeit einen Patienten mit einem Lungenkarzinom oder mit Lungenmetastasen erfolgreich zu heilen, ist durch eine Operation. Bei bereits stark ausgedehnten Tumoren führen wir in unserem Krankenhaus vor der Operation eine Chemotherapie oder auch eine Radiochemotherapie (Bestrahlung in Kombination mit Chemotherapie) durch. Damit erhöhen sich die Heilungschancen für den Patienten. Ist eine Operation nicht mehr möglich, so versuchen wir durch Bestrahlung und Chemotherapie das Wachstum des Tumors zu verlangsamen. Eine Heilung ist in diesen Fällen meist ausgeschlossen.

Früherkennung und Vorsorge des Lungenkrebs

Es ist extrem wichtig, dass bei Auftreten der genannten Symptome der Patient zu einer Beratung durch einen erfahrenen Spezialisten kommt. Denn nur die Erfahrung und langjährig wissenschaftliche Tätigkeit des Spezialisten, kann die exakte Abklärung des Patienten veranlassen. Allein ein Rauchverbot reicht nicht aus – auch mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung und möglichst viel Bewegung können sie das Risiko einer Tumorerkrankung also auch des Lungenkrebses verringern.